Mehr Vielfalt in Kürten.
Uns geht es darum, mit vereinten Kräften unsere wertvolle Natur zu bewahren und unsere Gemeinde mit neuen Lebensräumen in der Landschaft und den Siedlungen nachhaltig zu bereichern.
Stabile Ökosysteme bewähren sich angesichts der Herausforderungen des Klimawandels. Eine Anpassung an sich verändernde Bedingungen, eine schnellere Erholung nach ungünstigen Einflüssen – wie solch trockenen Sommern der letzten Jahre – ist bei einem guten Zustand der Biotope deutlich besser möglich. Deshalb ist die Pflege noch bestehender wertvoller Flächen eines unserer Anliegen. Als erstes Projekt starten wir mit der Feuchtwiese südlich von Kürten Olpe auf der Ostseite des Olper Siefen, gelegen zwischen der Olpetalstrasse und der Straße Löhfeld. Der Zustand der Wiese wird durch eine fachgerechte Mahd und das fleißige Beseitigen des invasiven Drüsigen Springkrauts verbessert. Die typischen Pflanzen der Bergischen Feuchtwiesen können sich dann wieder durchsetzen. Sie bieten einer Vielzahl von Schmetterlingen Nahrung und Lebensraum.
Die Auswirkungen heißer Sommer und von Starkregenereignissen sind auch in den Kürtener Siedlungen zu spüren, und zwar besonders dort, wo die Bebauung dichter und das Grün weniger wird. Hier kann eine naturnahe Bepflanzung der Freiflächen und eine Begrünung von Fassaden und Dächern nicht nur das Kleinklima erheblich beeinflussen, sondern hat auch einen positiven Effekt auf die Biodiversität. Unsere öffentlichen Grünflächen und Gärten haben Potenzial zu menschengemachten Biotopen – „Lebensinseln“. Daher möchten wir direkt vor unserer Haustür hierfür aktiv werden, Natur erlebbar zu machen und der Natur auch hier Lebensraum zu geben.
Als weitere Projekte in unserer Umgebung sind Baum- und Heckenpflanzungen, die Aufwertung von Wegesrändern wenig oder kaum befahrener Straßen zur Biotopvernetzung und die Unterstützung des Streuobstwiesen-Netzwerks Kürten geplant. Wir werden hiervon laufend berichten.
Kürten ohne Schottergärten – ein Traum? Von Beate Wiemker
Das Thema Umwelt- und Naturschutz gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit in unserem Leben.
Inzwischen hat fast Jede und Jeder seine Wichtigkeit begriffen und möchte selbst etwas tun.
Wir können beim Heizen sparen, mehr Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen,
Verpackungsmüll reduzieren und bewusster auch regionaler einkaufen. Wir können versuchen
beschädigte Dinge nicht gleich wegzuwerfen, sondern zu reparieren.
Wer einen Garten besitzt, und sei er noch so klein, kann auch hier den Natur- und Umweltschutz
beginnen und fördern.
Vom artenarmen Schurrasen zur vielfältigen Blumenwiese
Die IG Klima Kürten – Team Biodiversität – übernimmt die zweite Patenschaft über eine
öffentliche Grünfläche.
Neues von der Feuchtwiese
Auf dem Wandel von einer eintönig von Brennnesseln, Drüsigem Springkraut und Brombeeren geprägten Fläche hin zu einer artenreichen, typischen bergischen Feuchtwiese.
Pflanzaktion der IG Klima Kürten vor dem Rathaus Kürten
Schottergärten sind schlecht für das Klima in den Siedlungsgebieten. Sie heizen sich im Sommer auf, binden keinen Feinstaub und produzieren keinen Sauerstoff, wie es Pflanzen tun. Deshalb hat die IG…
Erster Schnitt der Feuchtwiese in Kürten‐Olpe
Am 12. Juni trat die IG Klima Kürten in Sachen Biodiversität gemeinsam zur ersten großen Aktion auf der Feuchtwiese in Kürten‐Olpe an. Die Wiese auf der Ostseite des Olper Siefen…
Projekt Feuchtwiese in Kürten Olpe
Uns geht es darum, mit vereinten Kräften unsere wertvolle Natur zu bewahren und unsere Gemeinde mit neuen Lebensräumen in der Landschaft und den Siedlungen nachhaltig zu bereichern. Stabile Ökosysteme bewähren sich angesichts der Herausforderungen des Klimawandels.