Kino in Kürten

Freitag – 21. Juni 2024 – 19.30 Uhr Bürgerhaus – großer Saal, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1, 51515 Kürten

Everything will change –

Eine Nachricht aus der Zukunft – ein bildgewaltiger und ausgezeichneter Nachwuchsfilm.„Der Film ist eine dieser Offenbarungen, die dich dazu bringt, aufzustehen und etwas zu tun.“ sagt Wim Wenders.

Die Filmvorführung ist organisiert in Kooperation der Regionalgruppe Bergisches Land des NaturGarten e.V. mit der IG Klima Kürten, BUND Jugend-Gruppe Kürten und NABU Rhein Berg, unterstützt von der Gemeinde Kürten.

Der Eintritt ist frei

Ankündigung: Nächster Stammtisch der IG Klima

1,5 Liter Verbrauch – wie geht das?

Wie fährt das Auto der Zukunft? Elektrisch? Mit Wasserstoff? Mit E-Fuels?

Mit diesem Thema befasst sich der nächste Stammtisch. Dieser findet am 27. Juni in der Gaststätte zur Alten Ulme statt. Neugierige sind herzlich eingeladen.

Resümee Stammtisch Balkonkraftwerke

Beim zweiten Stammtisch der IG Klima Kürten ging es um Mini-Solaranlagen für den privaten Gebrauch. „Balkonkraftwerke – (fast) jeder kann Energiewende“ lautete der Titel des Kurzvortrags, den der Sprecher der IG Klima, Patrick Walraf, hielt. In der Gaststätte zu Alten Ulme in Kürten fand danach ein geselliger und informativer Austausch mit einem Dutzend Interessierter statt. Es ging um Kosten, gesetzliche Grundlagen und praktische Aspekte des Aufbaus einer solchen Anlage.

Ein Balkonkraftwerk besteht aus wenigen Komponenten: in der Regel aus zwei bis maximal vier Modulen und dem Wechselrichter. Die Module erzeugen den Strom. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der dann direkt in das Hausnetz eingespeist  werden kann. Balkonkraftwerke werden – wie der Name andeutet – an Balkonen installiert. Es gibt aber viele weitere Installationsmöglichkeiten, zum Beispiel an einem Carport, auf einer Dachfläche, an der Hausfassade oder als Zaun.

Ein Balkonkraftwerk kann ein Gutteil der sogenannten Grundlast eines Haushaltes abdecken. So ergeben sich Ersparnisse beim Stromkauf von bis zu 130,- € jährlich, was ca. 20 % der Stromkosten ausmachen kann.

Laut der aktuellen Recherche von Patrick Walraf haben sich die Preise für Mini-Solaranlagen in kurzer Zeit fast halbiert. Zudem gibt es aktuell noch einen Fördertopf des Rheinisch Bergischen Kreises mit 200,- € je Balkonkraftwerk und Haushalt. Hier gilt es schnell zuzugreifen, solange der Topf noch nicht leer ist. Bedingt durch die gesunkenen Preise und die attraktive Förderung hat sich die Anschaffung nach ungefähr 3 bis 4 Jahren amortisiert. Danach erzeugt das Balkonkraftwerk für viele Jahre kostenlos Strom.

Neben der Kostenersparnis stellt die Installation eines Balkonkraftwerks einen aktiven Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz dar. Energieerzeugung in Bürgerhand wird im eigenen Haushalt möglich.

Am 12. Mai 2024 passierte endlich das „Solarpaket 1“ alle politischen Gremien und wurde verabschiedet. Dieses Paket enthält eine Reihe von Neuregelungen im Hinblick auf den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Eine Reihe von Vereinfachungen betreffen die Regelungen zu Balkonkraftwerken: So steigt die erlaubte Maximalleistung von 600 auf 800 Watt/Peak. Das Balkonkraft muss nur noch bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden, was online problemlos funktioniert.

Rückwärts laufende Zähler sind erlaubt! Was bedeutet das? Wer noch einen alten Drehscheiben- oder Ferraris-Zähler hat, kann sein Balkonkraftwerk betreiben, auch wenn der Zähler rückwärts läuft. Der Netzbetreiber ist nämlich laut neuer Gesetzgebung in der Pflicht, innerhalb von vier Monaten den Zähler auszutauschen. Bis dahin darf der Zähler sich „falsch herum“ drehen.

Einige weitere Infos und Tipps hatte Patrick Walraf parat: Aktuell sei eine Gesetzesänderung des Wohneigentumsgesetzes (WEG) in der politischen Beratung, welche die Aufnahme von Balkonkraftwerken als „privilegierte Maßnahme“ vorsieht. Konkret bedeute dies, dass Mieter ein Anrecht auf die Anbringung eines Balkonkraftwerks haben und der Hauseigentümer dies nicht mehr ablehnen kann. Allerdings habe der Eigentümer hinsichtlich gestalterischer Fragen ein Mitspracherecht.

Patrick Walraf empfahl gut zu planen: Ist der geplante Standort geeignet? Hierbei ist die Ausrichtung zu prüfen. Optimal ist die Ausrichtung nach Süden oder eine Ost-West-Ausrichtung. Weiter ist zu überprüfen, ob genügend Fläche für die Module vorhanden ist und diese sicher befestigt werden können. Immerhin wiegt ein einzelnes Modul 21 KG. Zudem muss eine geeignete Steckdose in der Nähe vorhanden sein.

Das Fazit des Stammtisches lautete bei all den neuen guten Nachrichten:  Balkonkraftwerke lohnen sich für den eigenen Geldbeutel. Sie sind überdies ein wertvoller Beitrag zur Energiewende und zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks. Der Gesetzgeber hat für gesetzliche Verbesserungen und Vereinfachungen gesorgt.

Die IG Klima Kürten plant  bereits den nächsten Stammtisch. Dieser findet am 27. Juni in der Gaststätte zur Alten Ulme statt. Das Thema lautet: „1,5 Liter Verbrauch – wie geht das?“ Wie fährt das Auto der Zukunft? Elektrisch? Mit Wasserstoff? Mit E-Fuels? Neugierige sind herzlich eingeladen.

Ankündigung: Nächster Stammtisch der IG Klima

Immer wieder hört man von Balkonkraftwerken!

Was ist das?
Wie funktioniert das?
Kann ich das bei mir zu Hause nutzen?
Lohnt sich das überhaupt?
Was sind die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen?


All diese Fragen und mehr werden beim nächsten Stammtisch der IG Klima Kürten behandelt.
Ort: zur Alten Ulme, Kürten, im Winkel 2
Termin: Donnerstag, 23.05.2024, 19:30 Uhr

Kreativ Wettbewerb für ein sauberes Kürten – Der Countdown läuft!

Einsendeschluss ist der 01. Juni 2024

Der Kreativwettbewerb der IG Klima Kürten läuft noch bis Ende Mai 2024. Er nimmt das Problem der Vermüllung im öffentlichen Raum ins Visier. Die IG sammelt Ideen, die nach Ende des Wettbewerbs prämiert und dann veröffentlicht werden. So werden Mitbürgerinnen und  Mitbürger sensibilisiert, ihren Müll nicht achtlos wegzuwerfen.

Eingereicht werden können Plakate mit Bildern, Fotos, Sprüchen oder anderen Ideen, Social Media Arbeiten oder Kreidespray Schablonen. 

Teilnehmen am Wettbewerb können Groß und Klein  –  Einzelpersonen oder Gruppen aus Schulklassen, Vereine, Musikgruppen und Vereinigungen, Organisationen oder Freundeskreise. 

Also ran an die Farben, an die Wörter, an die Töne, an die Bewegung!

Hier geht es zum Wettbewerb: https://klima-kuerten.de/kreativwettbewerb/

Resümee ersten Stammtisch der IG Klima Kürten „Blümchen für alle“

Am Donnerstag den 25.04.2024 fand der erste Stammtisch der IG Klima Kürten in der Gaststätte zur Alten Ulme in Kürten statt. Ein Dutzend Interessierte hatten sich zum Motto „Blümchen für alle“ zusammengefunden. Carola Hoppen vom NaturGarten e. V. stand Rede und Antwort. Die Anwesenden ergänzten mit Erfahrungsberichten und sachkundigen Informationen. Insbesondere der schon seit den 1970er Jahren forschende Kürtener Bürger Ralf Dalheuser hatte Spannendes zu berichten, so dass am Ende des Abends Jede und Jeder Anregungen für das eigene Haus, den eigenen Garten mit nach Hause nehmen konnte.

Die Bedeutung nicht versiegelter und standortgerecht begrünter Flächen wurde ebenso hervorgehoben, wie die Möglichkeit von Fassaden- und Dachbegrünung zur Wärmeregulierung. Carola Hoppen erzählte vom großen Platz vor der Wallfahrtskathedrale in Santiago de Compostela, bei dem während Corona-Lockdowns das Kraut in den Fugen der Steine sprießen konnte. Temperaturmessungen ergaben eine extreme Absenkung der Temperatur auf der Platzfläche: Statt 60 Grad heiß waren in der Spanischen Hitze die Steine nur noch 32 Grad warm. Fugen-„Unkraut“ gegen Hitzestress! Sollten wir es vielleicht entspannter wachsen lassen oder sogar gezielt ansiedeln? Verwendet man Sand-Thymian zur Begrünung der Fugen, duftet im Sommer jeder Schritt nach Urlaub.

Ein weiteres Themenfeld, dass die Teilnehmer bewegte, war der Schwund der Insekten- und Artenvielfalt. Auch im Rheinisch Bergischen konnte nach den Erhebungen von Ralf Dalheuser ein Rückgang um rund 70 % der Biomasse und 50 % der Arten festgestellt werden. Gründe hierfür sind der Rückgang der Lebensräume für Insekten, die Überdüngung von Flächen und der Einsatz von Pestiziden. Früher verbreitete Randstreifen an Feldern und Wegen werden ständig abgemäht, was den Insekten den Lebensraum nimmt. Der Artenschwund ist für uns Menschen mindestens genauso bedrohlich wie die Klimakrise, die ihn noch befeuert. Jede Art ist wie ein Knoten im Netz unseres Ökosystems, in dem wir leben können. Wie viele Knoten können wir durchschneiden? Insekten sind die heimliche Müllabfuhr, Kompost-Aufbereiter, Gesundheitspolizei, Schädlingsregulierer, Fruchtproduzenten und vor allem auch Nahrung, zum Beispiel unsere Singvögel.

Was können wir Bürger in dem uns anvertrauten Umfeld tun? Carola Hoppen zählte viele wichtige Punkte auf:

  • Die Ansprüche an „Sauberkeit“ auf den eigenen Flächen überprüfen. Muss jeder Halm herausgezupft werden? Oder kann ich meine Lebenszeit besser verbringen? Muss die Fläche zur Vermeidung von Unfällen gereinigt werden oder kann, wie oben erwähnt, mit mehr Toleranz die Hitzeentwicklung im Sommer günstig beeinflusst werden?
  • Keine Grünbelagsentferner oder Essig für Steinflächen verwenden, da die Säure problematisch ist und Mikroorganismen und Kleinstlebewesen tötet. In diesem Fall ist der Hochdruckreiniger mit reinem Wasser schonender.
  • Überprüfen was alles begrünt werden kann: der Carport, die Fassade, das Dach? Letzteres ist im Übrigen im Kombination mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage möglich. Die Efffizienz der Photovoltaik im Sommer wird zudem durch den abkühlenden Effekt der Begrünung erhöht.
  • Keine chemisch-synthetischen Dünger – zum Beispiel für den Rasen – verwenden. Dieser darf vermoosen. Wer kennt nicht das wunderbare Gefühl barfuß über Moos zu laufen?
  • Die Biodiversität im eigenen Garten kann zudem durch die Teilnahme an der Aktion „Mähfreier Mai“ gefördert werden. Die ursprünglich aus England stammende Idee hat viele Vorteile: Längeres Gras ist widerstandsfähiger und übersteht besser die folgenden trockenen Wochen, er speichert mehr Feuchtigkeit, der Rasen muss weniger gesprengt werden. Das blühende Grün wird zum Paradies für Insekten.
  • Viele Hobbygärtner*innen entfernen abgestorbene Blüten und Pflanzen, die aber für die Tierwelt als Kinderstube oder Nistplatz interessant sind. Also auch hier gilt: Weniger den Garten bearbeiten, ist ein Gewinn. Übrigens: Wovon ernähren sich Schmetterlingsraupen? Nicht so sehr die Blüten sind interessant, sondern grünes Blattwerk, das wir stehen natürlich lassen.
  • Auch sogenannte Magerwiesen sind für unsere Region typische Lebensräume gewesen, in denen die heimische Pflanzen- und Tierwelt enorm vielfältig vertreten war. Durch Überdüngung sind solche Wiesen stark zurückgegangen. Wenn die eigene Grundstücksgröße es erlaubt, können ältere Rasenflächen lediglich zweimal Mal im Jahr gemäht werden, das Mähgut sollte abgetragen werden und so entsteht im Laufe der Zeit ein Stück etwas magerer Wiese, in der es schön summt und brummt.
  • Die Anlage von Blühinseln im eigenen Garten stellt einen weiteren Schritt dar, Insekten Lebensraum zu bieten. Heimische Wildblumenmischungen sind unbedingt zu bevorzugen. Im Laufe der Evolution haben sich Pflanzen- und Tierwelt aufeinander eingestimmt, viele Insekten haben sich auf bestimmte Pflanzen spezialisiert. Mit Pflanzen, die nicht in Mitteleuropa heimisch sind, kann die Mehrheit unserer Tiere nicht anfangen. Pflanzen anderer Kontinente können sogar sehr problematisch sein: Denken wir an nur an den durch Pflanzen aus Asien eingeschleppten Buchsbaumzünsler oder aus Ostasien eingeschleppten Pilz, der für die schwere Baumkrankheit an unseren Eschen verantwortlich ist. Daher sind alle nicht europäischen Baumarten mit größter Skepsis zu betrachten.
  • Ein weiteres Tabu betrifft torfhaltige Blumenerde. Immer noch werden in Europa Torfmoore für unser Gartenhobby abgebaut und zerstört. Moore sind CO2-Speicher und ihre Erhaltung ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Baumärkte und Pflanzenzentren bieten torffreie Produkte an. Bei der AVEA, unserem regionalen Entsorger, kann zudem kostengünstig Bergische Blumenerde erworben werden, ein vollwertiges Pflanzensubstrat aus Naturprodukten.

Unterm dem Strich ist weniger Gartenarbeit mehr. Wenn wir uns ein wenig von der Idee eines aufgeräumten und leider auch leblosen Gartens verabschieden, gewinnt die Natur und wir Lebenszeit. Diese können wir dann im Sommer mit einem kühlen Drink im Garten genießen und dem Summen, Brummen und Zwitschern lauschen. Übrigens: Spendieren wir doch auch Vögeln und Insekten einen Drink. Vogel- und Insektentränken helfen in der heißen Jahreszeit: für Vögel Trinkschalen in luftiger Höhe, für Insekten und Kleinsäuger flache, mit Steinen, Holz oder Moosen befüllte Wasserschalen auf dem Boden. Und wenn wir schon dabei sind: Wir haben unser Haus. Im Fachhandel finden wir Nistkästen für verschiedene Vogelarten und auch Fledermäuse, so haben nicht nur wir ein Zuhause.

Weitere Information zur Förderung der Artenvielfalt bietet der NaturGarten e. V.

Beim nächsten IG-Klima-Stammtisch am  23. Mai um 19:30 Uhr geht es unter dem Titel „Wie werde ich Balkonsolarist?“ um die Möglichkeit der kleinen privaten Energiewende. Das Treffen ist wieder in der Gaststätte zur Alten Ulme.

Neues Angebot für Kürten: „Los mer kalle“ – Stammtisch der IG Klima Kürten

Die IG Klima Kürten lädt ab April 2024 jeden letzten Donnerstag im Monat zu einem monatlichen Stammtisch ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. 

Wir suchen den ungezwungenen und geselligen Austausch mit Menschen, die an den Themen Klima und Umwelt Interesse haben. Vorwissen ist nicht erforderlich, Neugier genügt. Der Stammtisch dient ebenfalls dem Kennenlernen für Menschen, die bisher keinen Kontakt zur IG Klima Kürten haben. Auch junge Menschen sind ausdrücklich willkommen.

Jeder Stammtisch startet mit ein paar Informationen zum Thema. Es schließt sich ein Austausch, gerne auch eine rege Diskussion an.

Der erste Stammtisch findet am Donnerstag, 25. April 2024 um 19:30 Uhr im Landgasthof Zur alten Ulme, Im Winkel 2 in Kürten statt. Thema: „Blümchen für alle!“ 

Haben Sie Ideen und Erfahrungen zu Aussaat für mehr Vielfalt oder für Anpflanzungen gegen den sommerlichen Hitzestress? Wie könnten wir mit unseren Balkonen und Gärten Lebensinseln bieten, die summen und brummen? Was können wir in der Sommerhitze für unser Wohlbefinden tun? Und wie können wir unseren Sitzplatz im Garten und in unserem Haus biologisch klimatisieren? Über so viele und noch andere verwandte Fragen sprechen wir bei unserem ersten Kürtener Stammtisch „Los mer kalle“.  

Einfach vorbeikommen und sich überraschen lassen, wir freuen uns auf Sie und Euch!

Die zweiten und dritten Stammtische sind am 23. Mai 2024 und 27. Juni 2024, zur selben Zeit und am selben Ort. Im Mai geht es um das Thema „Wie werde ich Balkonsolarist“. 

Benefizkonzert für Klimagerechtigkeit

Die Gemeinde Kürten und die IG Klima Kürten laden ein zum  Benefizkonzert im Bürgerhaus Kürten am Sonntag, den 21. April.

Der Pianist und Komponist Roland Vossebrecker spielt für Klimagerechtigkeit und sammelt Spenden für die Welthungerhilfe.

Programm:

R. Vossebrecker Adagio 2023

J. S. Bach 15 Sinfonien BWV 787 – 801

R. Vossebrecker Adagio 2012

Im Anschluss an das Konzert bieten der Musiker und die Veranstalter ein Gespräch mit dem Publikum zur Frage der Klimagerechtigkeit an.

Der Eintritt ist frei(-willig), um Spenden wird gebeten.

Der Bergisch Gladbacher Komponist und Pianist Roland Vossebrecker engagiert sich seit einigen Jahren mit Benefizkonzerten für Klimagerechtigkeit und hat mit seinen Konzert-Projekten der letzten Jahre bereits über 126.000 € für die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam eingespielt. 

Vossebrecker erklärt dazu:
„Jahrzehntelang sind weltweit große Fortschritte im Kampf gegen den Hunger erreicht worden. Der Klimawandel droht diese positive Entwicklung zunichtezumachen: Der Hunger auf der Welt nimmt wieder zu! Daher möchte ich die Spenden meiner Konzertreihen Hilfsorganisationen zugutekommen lassen, die im Globalen Süden den am schlimmsten vom Klimawandel Betroffenen zur Seite stehen.“

Im Frühjahr 2024 wird die siebte Konzertreihe für Klimagerechtigkeit stattfinden, mit zahlreichen Konzerten u. a. in Bergisch Gladbach, Berlin, Bonn, Köln, Kürten, Langenfeld, Pegnitz, Reutlingen und Rothenburg. Alle bei den Konzerten gesammelten Spenden gehen dieses Mal ohne Abzug an die Welthungerhilfe! https://www.welthungerhilfe.de/
Die Kosten des Konzertreihe trägt der Musiker selbst.
Im Juni 2022 gründete Roland Vossebrecker zusammen mit engagierten Freund*innen die Initiative KlimaGerechtLeben, eine Einladung, den Begriff der „Klimagerechtigkeit“ ernst und wörtlich zu nehmen und das eigene Leben daraufhin auszurichten. https://klimagerecht-leben.de/