Liebe Leser*innen,
das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Zeit Bilanz zu ziehen. Auf der globalen Ebene gab es viele Unruhen und Turbulenzen, die alte Weltordnung gerät in Unordnung. Eigentlich müsste die gesamte Menschheit an einem Strang ziehen und sich den Problemen des Klimawandels, des Schwundes der Biodiversität, der Verschmutzung durch Plastik und Mikroplastik und dadurch der Bedrohung unserer Lebensgrundlagen entschieden zuwenden. Dies findet zwar auch statt, dennoch gibt es starke Einzelinteressen. Fossile Unternehmen und die zunehmende Macht von Tech-Giganten üben ihren Einfluss aus.
Auf unserer kleinen kommunalen Ebene hat sich durch die Wahl einiges auch verändert und verschoben. Ein neuer Bürgermeister und neue Stimmenanteile im Rat verändern die politische Landschaft in Kürten. Wir wünschen den politischen Entscheidungsträger*innen die Weisheit, kluge Entscheidungen zu treffen, die unser Kürten in eine klimafreundliche und nachhaltige Zukunft führen. Hierzu bedarf es mutiger Entscheidungen um innovative Wege zu gehen.
Auch uns einzelnen Bürger*innen wünschen wir Mut, denn wir sind alle aufgefordert, Neues anzugehen. Und ja, wir verstehen, dass Neues zwar neugierig macht, aber auch Angst erzeugen kann. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie 2015 der Kauf des ersten Autos und dessen Überführung aus Süddeutschland auf den eigenen Rädern Sorgen ausgelöst hat. Wird es klappen mit dem Laden? Und ja, es hat geklappt obwohl die Ladeinfrastruktur damals noch spärlich war, kein Vergleich zu heute. Wird der Akku halten? Ja, mit mittlerweile 260.000 KM funktioniert er immer noch. Ebenso die Photovoltaik-Anlage, nächstes Jahr die Wärmepumpe. Lohnen sichdiese Technologien? Müssen wir frieren? Rentiert sich das? Alles verständliche Sorgen, die durch positive Berichte und die eigenen Erfahrungen entkräftet werden können. Wir, die IG Klima, sind Ansprechpartnerin für solche Fragen und Sorgen und teilen gerne unsere Erfahrungen. Sprecht uns an!
Veränderungen brauchen also Mut. Diesen wünschen wir uns allen, auf dass 2026 ein Jahr der Entscheidungen werde, um uns und unseren Nachkommen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.
Wir, die IG Klima, sind bereits intensiv in der Planung von Projekten für 2026. Soviel sei schon einmal verraten: es wird Vorträge geben, einen Kino-Abend, Ausflüge, Kreidespray-Aktionen und Vieles mehr.
Viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters mit Berichten zu unseren Aktivitäten, einer Ehrung, Gedanken zum „Aus vom Verbrenner-Aus“ und Hör- sowie Buchtipps.
Rückblick auf den„Tag des offenen Heizungskellers“

Der „Tag des offenenHeizungskellers fand bundesweit statt. Die Initiative wurde von Greenpeace, CO2online, VierWende, Stadt Land Klima, For Future Bündnis und Local Zero organisiert. Lokalen Akteuren wurden u. a. Vortragsfolien zum Thema Umrüstung des privaten Heizsystems auf Wärmepumpe zur Verfügung gestellt. Die „IG Klima Kürten“ beteiligte sich an der Aktion. Die Familie Hoferichter lud ein und erlaubte einen Blick in den Heizungskeller. Am Anfang stand der Vortrag von Patrick Walraf zur Technik der Wärmepumpe. Anhand der Daten der Gastgeber und eines weiteren Kürtener Haushalts, konnte gezeigt werden, dass die Wärmepumpe die Häuser gut warm hält und wirtschaftlich zu betreiben ist. Es konnten Mythen ausgeräumt werden (siehe hierzu die folgende Folie). Beide Beispiel-Objekte sind nur teil saniert und verfügen nicht über eine Fußboden-Heizung. Auch die Befürchtung, dass moderne Wärmepumpen zu laut seien, konnte entkräftet werden. Der Hausherr stellte per App das Außengerät auf maximale Leistung und alle unmittelbar davor stehenden Anwesenden konnten sich überzeugen, dass nur sehr geringe Schallemissionen entstehen.

Die IG Klima plant im Jahr 2026 weitere Veranstaltungen und hat bereits weitere Angebote von Hausbesitzer*innen in Kürten, die gerne einladen möchten.
Interessiert an Vortrag und Erfahrungsaustausch?
Dann gerne unter: info@klima-kuerten.de melden.
Wir führen eine Interessent*innen-Liste.
Die IG Klima gewinnt den Heimatpreis

Hier Auszüge aus dem Bewerbungstext in leicht gekürzter Fassung:
Bewerbung um den Heimatpreis der Gemeinde Kürten 2025
Der Klimawandel ist eines der zentralen Themen und die Herausforderung unserer Gesellschaft, sowohl global gesehen aber auch vor Ort hierbei uns in Kürten.
Wir sind eine Gruppe von Bürger*innen aus der Gemeinde Kürten, denen der Klimaschutz ein echtes inneres Anliegen ist. Anfang 2021 haben wir uns zur „IG Klima Kürten“ zusammengefunden, weil wir die dringend erforderliche Klimawende noch mehr in den Fokus rücken und aktiv vorantreiben wollen.
Uns eint das Gefühl, dass zu wenig getan wird, um eine Klimakatastrophe aufzuhalten. Wir sind überzeugt, dass eine große Bereitschaft in der Bevölkerung da ist, mehr zu tun und viele von uns dazu beitragen möchten, der Klimawende gemeinsam noch mehr Schub zu verleihen.
Wir möchten als Bindeglied zwischen den Kürtener Bürger*innen und dem Gemeinderat informieren, begeistern und bewegen, Kräfte bündeln und tatkräftig werden, um die Klimawende mit verschiedenen Aktionen und Projekten aktiv zu unterstützen. (…)
Eines unserer Ziele ist, mehr Vielfalt im Sinne der Biodiversität in Kürten zu erlangen.
Uns geht es darum, mit vereinten Kräften unsere wertvolle Natur zu bewahren und unsere Gemeinde mit neuen Lebensräumen in der Landschaft und den Siedlungen nachhaltig zu bereichern.
Stabile Ökosysteme bewähren sich angesichts der Herausforderungen des Klimawandels. Eine Anpassung an sich verändernde Bedingungen, eine schnellere Erholung nach ungünstigen Einflüssen – wie solch trockenen Sommern der letzten Jahre – ist bei einem guten Zustand der Biotope deutlich besser möglich. Deshalb ist die Pflege noch bestehender wertvoller Flächen eines unserer Anliegen. (…)
Unser erstes Projekt war, die Feuchtwiese südlich von Kürten Olpe auf der Ostseite des Olper Siefen, gelegen zwischen der Olpetalstraße und der Straße Löhfeld, wiederherzustellen und ihren Bestand zu sichern. Der Zustand der Wiese wird durch eine fachgerechte Mahd und das fleißige Beseitigen des invasiven Drüsigen Springkrauts verbessert.
Die typischen Pflanzen der Bergischen Feuchtwiesen wie Mädesüß, Beinwell, Schlangen-Knöterich, Sumpf-Schwertlilie können sich dann wieder durchsetzen. Sie bieten einer Vielzahl von Schmetterlingen Nahrung und Lebensraum.
Im Frühjahr 2022 traf sich unsere Gruppe am Olper Siefen, um, ausgestattet mit langen Stecken, den hohen Bewuchs – insbesondere mit Drüsigem Springkraut – der Fläche zu durchkämmen, um vor der bevorstehenden Mahd eventuell abgelegte Jungtiere, z. B. Rehkitze, vor Verletzungen zu bewahren. Im Anschluss wurde die Mahd mit den Boden nur geringfügig verdichtendem Gerät vorgenommen, im Anschluss zu Schwaden zusammen gerecht und schließlich schubkarrenweise zum Container gefahren, der uns von der Gemeinde dankenswerterweise am Rand des Siefens aufgestellt worden war.
Weitere Arbeitsgänge dieser Art erfolgten im Herbst 2022 sowie im Frühjahr und Herbst des darauffolgenden Jahres. Zwischendurch wurden die nun nur noch vereinzelt auftretenden Exemplare des Drüsigen Springkrauts von einzelnen Mitgliedern unserer IG per Hand entfernt. Mittlerweile haben sich die typischen Feuchtwiesenpflanzen wieder in einer Weise durchsetzen können, dass nur noch die übliche einmalige Jahresmahd zur Pflege und zum Erhalt der Flora und ihrer ökologischen Bedeutung für das Überleben der heimischen Tierwelt vonnöten ist.
Das wiedergewonnene Biotop wurde inzwischen seitens der BIG Olpe (Bürger-Interessengemeinschaft Olpe) integriert in den von ihr u. a. dank der Mittel aus dem NRW Förderprogramm „LEADER“ angelegten „Hexenpfad“, der mit seinem Konzept ausdrücklich junge Familien anspricht und somit zukunftsorientiertes Lernen fördert.
Die neue Idee
Ein weiteres Projekt, das wir als „IG Klima Kürten“ realisieren möchten, ist ein „Generationenpark“ (bisheriger Arbeitstitel), im Ortsteil Dürscheid auf einem ungenutzten Areal in unmittelbarer Nähe des Friedhofes.
Nachdem zwei unserer Mitglieder sich zunächst mit Professor Dieter Prinz in Verbindung gesetzt und von diesem sowohl fachliche als auch organisatorische Unterstützung erhalten haben, ebenso wie die Zusage, das Projekt auch in der Zukunft zu begleiten, wandten sie sich an die IG Dürscheid.
Von dieser wurde ein Treffen organisiert, um das Vorhaben kennenlernen zu können. Hierbei fand unsere Idee zunächst große Befürwortung, und im Anschluss wurde der Wunsch geäußert, sich an der Realisation sowohl hinsichtlich der anstehenden praktischen als auch der bürokratischen Aufgaben aktiv zu beteiligen. Eine Förderung durch das „LEADER“-Programm ist auf entsprechende Nachfrage von Professor Prinz der IG Dürscheid bereits in Aussicht gestellt worden. Diese beabsichtigt nun als weiteren Schritt die Einbindung der Bürgeragentur.
(…)
Da uns als „IG Klima Kürten“ bei einem solchen Vorhaben der Aspekt „f“ des Heimatpreises „Beitrag für den Erhalt und Schutz der regional heimischen Tier- und Pflanzenarten“ unverzichtbar ist, möchten wir gerne die Realisierung dessen sicherstellen und uns mit der Anlage eines Insekten- und eines Schmetterlingsgartens einbringen. Dies können wir nur dann finanziell umsetzen, wenn wir Mittel aus dem Heimatpreis zur Verfügung haben.
„Einen Insektengarten anzulegen bedeutet, einen Lebensraum für Insekten zu schaffen, der ihnen Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten bietet. Dies kann durch die Auswahl geeigneter Pflanzen, die Anlage von Sand- und Lehmflächen, sowie die Bereitstellung von Wasserstellen erreicht werden.“
„Einen Schmetterlingsgarten anzulegen bedeutet, einen Garten zu gestalten, der sowohl Schmetterlingen als auch ihren Raupen als Lebensraum dient. Dazu gehört die Auswahl geeigneter Pflanzen, die sowohl Futter für die Raupen als auch Nektar für die erwachsenen Schmetterlinge bieten, sowie die Vermeidung von Pestiziden und die Schaffung von Unterschlupfmöglichkeiten.“ (KI-generiert)
(…)
Sollte die „LEADER“-Förderung und die davon abhängige Einrichtung des „Generationenparks“ im Rahmen der bisherigen Initiative der IG Dürscheid nicht möglich sein, beabsichtigen wir als „IG Klima Kürten“, unser Projekt als Beitrag für die diesjährige Verleihung des Heimatpreises an einem geeigneten anderen Standort zu verwirklichen.
(…)
Textund Fotos: Sibylle Fritzsche-de Giorgi (IG Klima Kürten)
Gedanken zum „Aus vom Verbrenner-Aus“

Er hat es getan! Friedrich Merz hat einen Brief an die EU geschickt und die Abschaffung von etwas gefordert, was es nicht gibt. Unglaublich, welche Haltbarkeit Falschaussagen in der Politik haben. Zur Klarstellung: nach 2035 dürfen mit Verbrennungsmotor betriebene Fahrzeuge weiter in der EU fahren und zugelassen sein! Lediglich neu zugelassene Fahrzeuge dürfen bilanziell kein CO₂ mehr emittieren. Das könnte durch den Einsatz von E-Fuels oder HVO 100 erreicht werden, auch wenn dieser Weg energetisch wenig effizient ist (siehe Graphik).
Was bewirkt nun dieser „Brief“? Er führt zu Verunsicherung bei den Verbraucher*innen. Wird mein alter Verbrenner still gelegt? Ist das E-Auto doch nicht der sinnvolle Weg? Dies alles kann zur Kaufzurückhaltung führen, was letztendlich nicht hilfreich ist für die heimische Autoindustrie, die in den Hochlauf der E-Mobilität investiert.
Wie sieht es in anderen Ländern aus? Welcher Antrieb wird dort gefördert?
Hier einige Beispiele aus Europa und von anderen Kontinenten.
Norwegen ist Vorreiter, seit 2025 gilt ein Zulassungsverbot für Verbrenner, der Elektroauto-Anteil an den Neuwagen liegt bei 95,1 Prozent. Bislang war in Norwegen von keinem Volksaufstand, einer Notlage durch massenhaft liegengebliebene E-Autos oder Strommangel die Rede.
Schauen wir weiter …
Dänemark: 66,5 %, Niederlande 35,4 %, Belgien 33,7 % E-Auto-Anteil an den Neuzulassungen. In Europa stieg der E-Auto-Anteil an den Neuzulassungen insgesamt um 26,2 %. Deutschland liegt mit ca. 18,4 % im unteren Mittelfeld.
Quelle:https://www.electrive.net/2025/12/05/cam-studie-absatz-von-e-autos-steigt-in-europa-um-262-prozent/
Hierzu CAM-Chef (Centrefor Automotive) und Studienleiter Stefan Bratzel: „In Europa befindet sich der Hochlauf der Elektromobilität trotz eines starken Wachstums im Jahr 2025 in einer kritischen Übergangsphase mit einer uneinheitlichen Entwicklung. Es besteht weiterhin eine hohe Verunsicherung der Verbraucher und Skepsis bezüglich des Antriebs der Zukunft, die durch die anhaltenden ideologisierenden Diskussionen rund um Technologieoffenheit und eine mögliche Flexibilisierung des Verbrenner-Aus 2035 weiter befeuert werden. Verunsicherung führt gewöhnlich zur Kaufzurückhaltung und zum Festhalten am Bisherigen und Gewohnten, insofern muss grundsätzlich schnell Klarheit geschaffen werden.“
Weiterhin warnt Bratzel, dass eine mögliche Aufweichung bzw. Flexibilisierung des faktischen Verbrenner-Aus 2035 zwar kurzfristig einen Zeitgewinn und finanzielle Entlastungen für die Autohersteller bringen könnte, etwa beim Wegfall von Strafzahlungen. „Allerdings würde sich dadurch die Innovations- und Wettbewerbskraft für die Autoindustrie im internationalen Vergleich mittel- und langfristig nicht verbessern. Falls etwa die Anstrengungen in Zukunftstechnologien wieder Elektromobilität verlangsamt werden würden, wäre dies sogar ein Pyrrhussieg für die deutsche Automobilindustrie.“
(Quelle: electrive.net)
Also erweist Friedrich Merz mit seiner Initiative der Autoindustrie einen Bärendienst.
Weiten wir den Blick über Europa hinaus?
In China wächst der Markt der Autos mit Stecker um 27 %. In vielen afrikanischen Ländern ist die E-Mobilität auf dem Vormarsch. Dies hat häufig finanzielle Gründe, da Benzin und Diesel häufig teuer importiert werden müssen. Da in den Ländern die Verbreitung von Solarmodulen auf dem Vormarsch ist und die Preise von Akkus sinken, ist der Betrieb von E-Fahrzeugen deutlich wirtschaftlicher. Hier einige Beispiele:
„E-Motorräder und-Taxis sind im Betrieb oft deutlich günstiger als benzinbetriebene Fahrzeuge – ein entscheidender Vorteil für Fahrer und Unternehmen. Viele Länder verfügen zudem über einen hohen Anteil an erneuerbarer Stromerzeugung, was die Elektrifizierung klimafreundlich unterstützt. Staatliche Programme, etwa in Kenia und Äthiopien, setzen gezielt Anreize durch Importregelungen, Investitionen in Ladeinfrastruktur und Fördermaßnahmen.
Lokale Unternehmen tragen wesentlich zur Entwicklung bei: In Ruanda produziert Ampersand erschwingliche E-Motorräder für Taxifahrer und betreibt ein wachsendes Netz an Batteriewechselstationen. In Burkina Faso hat ITAOUA ein solarbetriebenes Elektrofahrzeug auf den Markt gebracht. Senegal wiederum setzt in Dakar auf Afrikas erste Elektrobusflotte, die den öffentlichen Nahverkehr entlasten und die Emissionen reduzieren soll. Äthiopien geht sogar noch weiter: Seitdem 30. Januar 2024 gilt dort ein Importverbot für Neuwagen mit Verbrennungsmotoren, um die Umstellung auf Elektromobilität zu beschleunigen.
Der Nutzen ist hoch: geringere Luftverschmutzung durch Diesel- und Benzinfahrzeuge, weniger Lärm und deutlich reduzierte CO₂-Emissionen vor allem in den Städten. Allerdings müssen vielfach noch Barrieren überwunden werden. Das Netz an Lade- und Batteriewechselstationen ist dünn, Recyclingstrukturen für Batterien fehlen, und die Anschaffungskosten sind trotz niedriger Betriebskosten für viele eine Einstiegshürde.
Trotz aller Herausforderungen entsteht in Afrika eine eigene, dezentrale Form der Elektromobilität, die eng mit erneuerbaren Energien verbunden ist. Sie bietet die Chance, den Kontinent unabhängiger von fossilen Importen zu machen und eine nachhaltige Mobilität für Millionen Menschen zu schaffen.“
(Quelle:https://www.powertodrive.de/neuigkeiten/elektromobilitaet-in-afrika
In Kenia werden Zwei- und Vierräder „retrofittet“, d. h. Auf E-Antrieb umgebaut. Dies ist insofern nachhaltig, als dass das bestehende Fahrzeug wiederverwendet und nicht entsorgt wird.
Die Abkehr von der Fortbewegung mit fossilen Antrieben findet weltweit statt. Wir in Deutschland überweisen 51 Milliarden Euro ins Ausland um unseren Bedarf an Erdöl zu decken und sind damit zu 98% (!) abhängig von Importen (Quelle: erneuerbare-energien.de). Andere Länder haben die Nachteile dieser Abhängigkeit erkannt und erzeugen ihre Energie vor Ort. Die Energiewende ist eine Chance für uns in Deutschland. Das Merz´che „Aus vom Verbrenner-Aus“ ist ein falsches Signal.
Unser Buchtipp

Passend zum Thema, haben wir einen Buchtipp. Vielleicht landet das eine oder andere Exemplar unterm Weihnachtsbaum…:
Michael Bukowski:
“ein Deutsches Sonnenmärchen“.
Der Untertitel lautet: „Wie wir die Sonnenenergie zur weltweiten Erfolgsgeschichte gemacht haben“. Spoiler: ja, wir waren es! Denn in Deutschland wurde das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) „erfunden“.
Bukowski zeichnet in unterhaltsamer Art und Weise die Geschichte des Aufstiegs der Photovoltaik in Deutschland von den Anfängen in Gorleben, zu Zeiten der Anti-AKW-Demos bis ins Heute. Eine Erfolgsstory der dezentralen Energie-Erzeugung die stetig weitergeht und sich nun auf der ganzen Welt ereignet.
Zuletzt etwas für die Ohren

Quelle: https://planetary-health-academy.de/podcasts/
Für Unterwegs in Auto, Bus und Bahn, beim Haushalt oder Handwerken: Der Podcast über Planetary Health „Zukunft Gestalten“ mit neuen inspirierenden Folgen, die Hoffnung machen können und Anregung sind,den Wandel mitzugestalten.
So, das war es mit Klima-News rund um Kürten und die Welt. Wir wünschen allen Leser*innen eine besinnliche Zeit mit Raum für Gemeinschaft, Rückblick und Vorblick und sicherlich auch mit guten klimafreundlichen Vorsätzen für das Jahr 2026.
Mit allerbesten klimabewegten Grüßen,
Patrick Walraf (Sprecher IG Klima Kürten)

