Newsletter September

Liebe Leser*innen,

das Thema Energie lässt uns nicht los. Wir importieren laut Umweltbundesamt weiterhin knapp 70 Prozent unseres Energiebedarfs. (Quelle 1) Damit bleiben wir abhängig von den weltpolitischen Wirren. Zudem sind diese Energieimporte in ihrer Nutzung hochgradig klimaschädlich. Unseren Leser*innen dürften die Alternativen bekannt sein: Sonne und Wind in Kombination mit Batteriespeichern könnten uns zu mehr als 80 Prozent mit der benötigten Energie versorgen und nur noch einen geringen Anteil importieren müssen. Weitere Maßnahmen wie ein zielgerichteter Netzausbau und die Digitalisierung des Stromnetzes, das dann „smart“ also intelligent wird, unterstützen diese Veränderung. 

Im Grunde geht es nicht um eine Energiewende, sondern laut der Energieökonomin 

Claudia Kemfert um unsere „Energiezukunft“, um klimafreundliche, sichere und 

bezahlbare Energie. (Quelle 2) 

Was bedeutet das für uns Bürger*innen? Was müssen wir beachten?

In diesem Newsletter geht es folgerichtig um Wärme. In einem Gastbeitrag erläutert Uli Seek von der Bürgerwerkstatt Overath die finanziellen Gefahren eines Heizens mit Gas. Wir bedanken uns herzlich für den Beitrag.

Die Benzin- und Dieselpreise explodieren an den Tankstellen. Dies ist Anlass mal die Vor und Nachteile verschiedener nicht fossiler Mobilitätsformen zu beleuchten.

Wir hatten auf dem Weltkindertag einen interessanten und interaktiven Stand zum Thema Schmetterlinge vorbereitet.

Und es gibt Empfehlungen: 

• einmal zu einer Veranstaltung von Rösrath for Future mit dem Blogger und Autor Jan 

Hegenberg, 

• zum Anderen zu einem Video von Dr. Tim Meyer, 

• schließlich auch zu einem Buch von Luisa Neubauer.

Und noch einen Tipp:

Was muss aktuell bedacht werden, wenn jemand den Bau einer Photovoltaik erwägt?

Wer uns kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen zum unserem nächsten Plenum: wir treffen uns am 8. Oktober, 19:30 Uhr im Pfarrheim Kürten-Dürscheid. 

Viel Spaß beim Lesen!

Quelle 1: 

https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/energie/primaerenergiegewinnung-importe

Quelle 2: Claudia Kemfert: Kurzschluss (Buch)

Die IG Klima beim Weltkindertag

Am Samstag, 26.09. waren wir wieder beim Weltkindertag in Kürten. Bei strahlendem Sonnenschein, konnten die Kleinen sich bei uns mit dem Lebenszyklus des Schmetterlings befassen. Es gab Ratespiele und auch die Möglichkeit den eigenen Schmetterling auszumalen und so eine neue Art zu “kreieren”. Während-dessen gab es auch die Gelegenheit mit den Eltern zu Klima-Themen ins Gespräch zu kommen.

Heizen mit Gas – eine Kostenfalle für die Zukunft!?

Ein Gastbeitrag von Uli Seeck (Bürgerwerkstatt Umwelt und Klimaschutz), Juli 2027

Fachleute und Organisationen warnen zunehmend davor, dass Heizen mit Gas in den 

kommenden Jahren deutlich teurer werden könnte. Wer heute vor der Entscheidung für ein neues Heizsystem steht, sollte daher die absehbaren finanziellen und strukturellen Risiken berücksichtigen. 

Warum wird Heizen mit Gas teurer?

– Steigende CO2-Preise: Um die Klimaziele Deutschlands bis 2045 zu erreichen, 

muss der CO2-Ausstoß fossiler Brennstoffe deutlich verteuert werden. 

– Biogas-Pflicht ab 2029: Gesetzliche Quoten schreiben aktuell ab 2029 eine 

steigende Beimischung von Biogas vor (zunächst 10 %, später bis zu 90 %). Da 

Biogas knapp und in Industrie sowie Verkehr stark gefragt ist, werden die Preise   

deutlich steigen. Wo diese Mengen herkommen sollen, ist völlig unklar. 

– Höhere Netzentgelte (Netzumlage): Da immer mehr Menschen auf Wärmepumpen 

umsteigen, müssen die Kosten für den Erhalt des Gasnetzes auf immer weniger 

verbleibende Gasnutzer aufgeteilt werden. 

– Geopolitische Krisen: Die jüngere Vergangenheit zeigt, wie schnell der Bezug von 

fossilen Energien aus politisch unsicheren Regionen auch zu massiven 

Preiserhöhungen führen kann. 

– Unsichere Versorgung: Einige Städte und Gemeinden planen bereits heute, ihre 

Gasnetze in den kommenden Jahren schrittweise stillzulegen (z.B. Mannheim bis 

2035). Besonders in dünner besiedelten Ortslagen könnte sich der Betrieb der Netze 

künftig nicht mehr lohnen. Neu installierte Gasheizungen können dadurch 

möglicherweise nicht über ihre  gesamte Lebensdauer genutzt werden. Hinzu kommt 

die internationale Lage: Politische Krisen (z.B. Ukraine, Iran) zeigen immer wieder, 

wie abhängig Deutschland von fossilen Energieimporten aus politisch zweifelhaften 
 Regionen ist. Die Krisen zeigen auch, wie wichtig es ist, möglichst unabhängig von   

fossilen Energien zu werden. 

Der Kernfehler bei der Entscheidung: 

Investitionskosten vs. Lebenszykluskosten 

Wer heute über eine neue Heizung nachdenkt, sollte deshalb nicht nur die 

Anschaffungskosten vergleichen. Wichtiger sind die Lebenszykluskosten über die gesamte Nutzungsdauer – also Investitions-, Energie- und Wartungskosten, zusätzliche Belastungen durch CO₂-Preis, steigende Netzentgelte und eventuelle Begrenzungen der Nutzung der fossilen Anlagen. Berechnungen von GermanZero zeigen beispielhaft, dass eine Wärmepumpe über einen Zeitraum von 20 Jahren gegenüber einer Gasheizung Einsparungen von mehr als 24.000 Euro ermöglichen kann. Bei älteren und unsanierten Gebäuden können die Unterschiede sogar noch größer sein (35.000 €). Andere Institute kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Langfristig wirtschaftlich entscheiden

Natürlich kann niemand die Entwicklung der Gaspreise genau vorhersagen. Die 

genannten Faktoren sprechen nach Ansicht vieler Fachleute jedoch dafür, dass das 

Heizen mit Gas und anderen fossilen Brennstoffen langfristig teurer und wirtschaftlich 

wenig attraktiv werden dürfte. Die Bundesregierung kennt diese Kostenfalle. Aus diesem Grunde will sie Vermieter, die eine Gas- oder Ölheizung neu einbauen, verpflichten, den Mietern die Hälfte der o.g. Zusatzkosten zu erstatten. Das wird auch noch ein Bürokratiemonster. Ob die jetzt geplanten Regelungen von dem Bundesverwaltungsgericht als genügend angesehen werden, bleibt ebenfalls fraglich. Eine Entscheidung für eine nicht fossil betriebene Heizung hilft auch, die Welt für unsere Kinder und Enkel bewohnbar zu erhalten und die ständig steigenden Klimafolgekosten zu begrenzen!

Der Gaskostenrechner

GermanZero hat einen Rechner entwickelt, der dabei helfen soll abzuschätzen, wie hoch die Mehrbelastung durch den Weiterbetrieb der Gasheizung wird.

Der Link: https://gaskostenfalle.de/gaskostenrechner/

Mobilität im Alltag – die nachhaltigen und günstigen Alternativen zum Verbrenner

Wir sind mehr oder weniger alle auf Mobilität im Alltag angewiesen, für die Wege zur 

Arbeit, zum Einkaufen und für die Gestaltung unserer Freizeit. Viele Menschen nutzen für diese Fälle immer noch ein Verbrennerfahrzeug. Leider hat diese Wahl negative Auswirkungen auf das Klima und zunehmend auch auf den Geldbeutel. Geht es nicht klimafreundlicher? In diesem Artikel möchten wir über Alternativen reden.

Ich habe die Alternativen im Wesentlichen nach verschiedenen Kriterien ausgewertet:

Emissionen, Kosten für Energie (Stromkosten bei 0,35 €/kWh; Drittelung der Kosten mit eigener Photovoltaik, ca. 12 ct/kWh), Wartung, Zeitfaktor (für welche Strecken geeignet), Fitnessfaktor, Mitnahme im ÖPNV und Lademöglichkeiten.

Die Ausgangslage der „Verbrenner“

Vorteile:

• Hohe Reichweite (Mal Hand aufs Herz: Nach wie vielen Stunden meldet sich die 

Blase, lässt die Konzentration nach?) 

• Eventuell etwas günstiger in der Anschaffung, aber höheres Reparaturrisiko 

Nachteile:

• Hoher Ausstoß klima- und umweltschädlicher Gase sowie Feinstaubpartikel 

• Rohstoff Erdöl wird verbrannt und gelangt in die Atmosphäre und ist damit verloren. 

• Geringe Energieeffizienz: 1 Liter Benzin entspricht ca. 9,5 kWh Energie. Damit fährt 

ein E-Auto etwa 50–60 Kilometer. 

• Treibstoffkosten zwischen 12 € und 15 € pro 100 km (6 Liter Diesel oder Benzin pro 

100 km, aktuelle Preise) 

• Kfz-Steuer jährlich fällig 

• Höhere Reparatur- und Wartungskosten 

• Kein Beitrag zur persönlichen Fitness 

„Schusters Rappen“ (zu Fuß gehen)

Vorteile:

• Keine Emissionen 

• Unschlagbar günstig (lediglich etwas höherer Schuhverschleiß) 

• Hoher Fitnessfaktor (die Steigungen in Kürten sind wie „Sportgeräte“) 

Nachteile:

• Nur für kürzere Strecken geeignet: „Zo Fuß no Kölle gon“ dauert evventuell zu lange 

für das tägliche Pendeln zur Arbeit. 

Der ÖPNV (Öffentliche Verkehrsmittel)

Vorteile:

• Mit Deutschlandticket unschlagbar günstig (63 €/Monat) 

• Nutzung im gesamten Nahverkehr 

• Keine Reparatur- und Wartungskosten 

• Bei E-Bussen und S-Bahnen geringer CO₂-Ausstoß 

Nachteile:

• Teilweise eingeschränktes Streckennetz, fehlende Verbindungen zwischen Orten 

bzw. Ortsteilen oder erhebliche Umwege nötig 

• Teilweise leider verspätungsanfällig (z. B. S-Bahn) 

• Geringer Fitnessfaktor 

Das „Bio-Bike“ – Das Fahrrad ohne elektrische Unterstützung

Vorteile:

• Keine Emissionen, geringer Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der Herstellung 

• Sehr günstig, keine Energiekosten 

• Wartungs- und reparaturarm 

• In Kürten sehr hoher Fitnessfaktor 

Nachteile:

• Sehr gute Kondition notwendig; im Kürtener Alltag schweißtreibend 

• Zeitaufwand für Strecken unter Umständen relativ hoch 

• Witterungsabhängig 

Das Pedelec

Vorteile:

• Keine Emissionen; trotz Batterie noch geringer Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der 

Herstellung 

• Anschaffung teurer als „Bio-Bike“, dennoch in den Gesamtkosten relativ günstig 

• Geringe Energiekosten (ca. 0,30 bis 0,60 €/100 km lt. ChatGPT) 

• Recht geringe Wartungskosten 

• Fitnessfaktor gut einstellbar (ohne Schwitzen zur Arbeit; „Workout“ auf dem 

Rückweg) 

• Für Strecken bis zu 20 km gut nutzbar 

Nachteile:

• Längere Alltagsstrecken sind mit etwas größerem Zeitaufwand realisierbar 

• Witterungsabhängig 

Das schnelle S-Pedelec

Vorteile:

• Keine Emissionen; trotz Batterie noch geringer Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der   

Herstellung 

• Anschaffung deutlich teurer als „Bio-Bike“, dennoch in den Gesamtkosten relativ 

günstig 

• Geringe Energiekosten (etwas höher als ein Pedelec) 

• Recht geringe Wartungskosten 

• Fitnessfaktor gut einstellbar (ohne Schwitzen zur Arbeit; „Workout“ auf dem 

Rückweg) 

• Für Strecken bis zu 30 km gut nutzbar 

• Hohes Tempo (max. 45 km/h) verringert den Zeitaufwand erheblich 

Nachteile:

• Erst ab 16 Jahren mit Führerschein Klasse AM nutzbar 

• Die Nutzung von Radwegen ist untersagt (Haben wir in Kürten welche?) 

• Witterungsabhängig 

Der E-Scooter

Vorteile:

• Keine Emissionen; trotz Batterie noch geringer Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der 

Herstellung 

• Anschaffung relativ günstig; in den Gesamtkosten relativ günstig 

• Geringe Energiekosten (ca. 0,55 bis 0,90 €/100 km) 

• Recht geringe Wartungskosten 

• Für kurze Strecken nutzbar 

Nachteile:

• Die Nutzung von Radwegen ist untersagt 

• Die Mitnahme in Bussen ist untersagt 

• Längere Alltagsstrecken nicht möglich 

• Witterungsabhängig 

• Kein Fitnessfaktor 

E-„Vespa“ und E-Motorrad

Vorteile:

• Keine Emissionen; trotz Batterie vertretbarer Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der 

Herstellung 

• Geringe Energiekosten (1,75 €/100 km; auf einen entnehmbaren Akku achten, falls 

Laden nur in der Wohnung möglich ist) 

• Recht geringe Wartungskosten 

• Für mittlere Strecken gut nutzbar 

Nachteile:

• Witterungsabhängig 

• Anschaffung teilweise teurer 

• Kein Fitnessfaktor 

Kleinstfahrzeuge der Klasse L6e (Beispiel Opel E-Rocks)

Vorteile:

• Keine Emissionen; trotz Batterie vertretbarer Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der   

Herstellung 

• Anschaffungskosten vertretbar 

• Geringe Energiekosten (ca. 2 – 3 €/100 km) 

• Recht geringe Wartungskosten 

• Für mittlere Strecken gut nutzbar 

• Schutz vor der Witterung 

• Ab 16 Jahren mit Führerschein Klasse AM nutzbar 

Nachteile:

• Kein Fitnessfaktor 

• Begrenzte Höchstgeschwindigkeit (45 km/h) 

• Laden nur mit Schuko-Steckdose an einem Stellplatz möglich; öffentliche 

Ladeinfrastruktur ist nicht nutzbar 

Kleinstfahrzeuge der Klasse L7e (Beispiel: Microlino)

Vorteile:

• Keine Emissionen; trotz Batterie vertretbarer Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der 

Herstellung 

• Anschaffungskosten relativ hoch 

• Geringe Energiekosten (3–4 €/100 km) 

• Recht geringe Wartungskosten 

• Für mittlere Strecken gut und schnell nutzbar (Höchstgeschwindigkeit:: 90 KM/H) 

• Laden an öffentlicher Infrastruktur möglich 

• Schutz vor der Witterung 

Nachteile:

• Kein Fitnessfaktor 

• Laden ohne Stellplatz zu Hause nicht möglich 

• Führerschein Klasse B erforderlich 

Das E-Motorrad

Vorteile:

• Keine lokalen Emissionen; Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der Herstellung etwas 

höher, 

• Geringe Energiekosten ( 2 – 3 €/100 km 

• Recht geringe Wartungs- und Reparaturkosten

Nachteile:

• Kein Fitnessfaktor 

• Hohe Anschaffungskosten

• Witteruungsabhängig

Das E-Auto

Vorteile:

• Keine lokalen Emissionen; Rohstoff- und CO₂-Rucksack bei der Herstellung höher, 

im Verhältnis zum Verbrenner im Schnitt nach 25.000–50.000 km ausgeglichen

• Teilweise sehr geringe Energiekosten (mit privater Photovoltaik ca. 2 €/100 km oder

Durchschnittsstromtarif ca. 4 €; bei öffentlichem Laden ca. 6 – 8 €) 

• Recht geringe Wartungs- und Reparaturkosten 

• Dadurch sind die Total Costs of Ownership (TCO) geringer als beim Verbrenner 

• Für mittlere und lange Strecken sehr gut geeignet 

• Ersparnis durch Kfz-Steuerbefreiung über 10 Jahre ab Erstzulassung

Nachteile:

• Kein Fitnessfaktor 

• Emissionen durch Reifenabrieb (wie beim Verbrenner) 

• Hohe Anschaffungskosten

Fazit – die neue Mobilitätswelt

Es steht uns für unsere Mobilität eine Vielfalt an lokal emissionsfreien Möglichkeiten zur Verfügung. Das  ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Es muss also nicht mehr der Verbrenner sein. So kann Jede*r für sich entscheiden, was passt.

Der Graslutscher ist wieder da!

Rösrath for Future e.V. lädt zu einem Vortrag von Jan Hegenberg ein. Der Titel lädt zum Nachdenken und zur Diskussion ein.

„KlimaKlartext: Globaler Klima Wohlstand – Lokal möglich?“

„Klimaschutz rechnet sich – und die Welt macht’s vor. Klimaschutz ist längst kein IdealismusProjekt mehr – er ist ein globaler Wettbewerbsvorteil. Während hierzulande oft noch gezweifelt wird, investieren andere Länder längst massiv in saubere Technologien, neue Märkte und zukunftsfähige Jobs. Von den USA über China bis nach Skandinavien zeigt Autor Jan Hegenberg, wo Klimaschutz bereits messbar wirkt – wirtschaftlich, technologisch und gesellschaftlich.

Mit Fakten, Humor und einer Portion Überraschung erzählt er von Erfolgen, die beweisen: Der Wandel läuft – und er rechnet sich.“

Der Eintritt ist kostenlos. Aufgrund begrenzter Platzzahl ist aber eine Reservierung 

erforderlich unter:

https://www.eventbrite.de/e/klimaklartext-globaler-klima-wohlstand-lokal-moglich-tickets1988717108406?aff=oddtdtcreator

Kriegen wir im Hinblick auf die Energiezukunft noch die Kurve?

Dr. Tim Meyer, Autor des Buches „Strom“ spricht in einem Video über die sogenannte S-Kurve. Diese finden wir immer wieder in der Geschichte des technischen Fortschritts. Sei es beim Übergang vom Pferd zum Automobil, vom Telefon zum Smartphone, usf. Immer setzt sich die bessere oder effizientere Technik durch. Viel Spaß beim Ansehen des Videos:

Unser IG Klima Buchtipp:

„Was wäre, wenn wir mutig sind?“ Von Luisa Neubauer

Luisa Neubauer ist Klimaschutzaktivistin und Publizistin. Sie war eine der 

Hauptorganisatorinnen der Fridays For Future Demonstrationen. Ihr aktuelles Buch setzt Klimaschutz und Demokratie in Zusammenhang. Eine inspirierende Lektüre für den nahenden Herbst.

„Seit Jahren kämpfen Menschen um die künftige Bewohnbarkeit unseres Planeten. Luisa Neubauer ist eine von ihnen. Doch bis heute scheitert die Welt daran, den notwendigen Klimaschutz demokratisch zu organisieren. Warum passiert nicht mehr, obwohl die wissenschaftlichen Fakten schon lange bekannt sind? Woher kommt die Anti-Klima-Aggression der Rechten? Warum sorgen selbst die sichtbaren Klimakatastrophen nicht für ein gesellschaftliches Umdenken? Luisa Neubauer analysiert die Machtkämpfe hinter der Klimakrise, sie legt die fossilen Wurzeln unserer Demokratie frei und zeigt, wie eine realistische Utopie auf unserem Planeten aussehen kann.“ (Klappentext des Buches)

Unser Photovoltaik-Tipp

Kurz vor Schluss unsere Empfehlung. Wer überlegt, sich eine Photoltaik-Anlage zuzulegen, sollte sich beeilen. Zum 31.12.2026 läuft die bisherige Regelung zur Einspeisevergütung nach EEG (Erneuerbaren Energie Gesetz) aus. Aktuell ist es noch unklar, wohin die Reise geht. Die Regierung plant eine Streichung der Einspeisevergütung, das Gesetzespaket ist in der parlamentarischen Beratung. Es ist ungewiss, wie es weitergeht, wie auf hoher See…

Wer es schafft, bis zum 31.12.2026 eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb zu nehmen, bekommt für 20 Jahre eine Einspeisevergütung von 7,7 ct/kWh für Anlagengrößen bis 10 kWp. Darüber beträgt sie 6,66 ct/kWh bis 40 kWp.

Handeln lohnt sich!

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Da waren unsere News im September. Wir wünschen unseren Leser*innen und Lesern einen farbenfrohen Herbst.

Patrick Walraf (Sprecher der IG Klima Kürten)